Unter dem Titel "Institut bildet Jugendliche aus dem Kreis zu Wahlhelfern aus" berichtet das Hamburger Abendblatt am 13.02.2017 über unser Projekt, unsere Ziele und unsere Motivation:

(HA 13.02.2017 – Pinneberg/Rissen)
Eine Wahl hautnah erleben, verstehen, wie politische Abläufe funktionieren und hinter die Kulissen blicken: All das erwartet Jugendliche beim neuen Projekt Erst-Wahl-Helfer.

In Zusammenarbeit mit fast allen Städten und Gemeinden im Kreis Pinneberg bietet das Haus Rissen, ein Institut für internationale Politik und Wirtschaft, einen besonderes Programm für Einsteiger an. Die Idee dahinter ist es, das Interesse der Jugendlichen zu wecken und sie nachhaltig für politische Prozesse zu begeistern.

"Es ist auffällig, dass viele Jugendliche sich nicht als Wahlhelfer melden. Manchen fehlt das nötige Wissen, andere trauen es sich nicht zu", erklärt Christian Egbering, Referent für Politische Jugendbildung am Haus Rissen. Das hat die Hamburger Einrichtung zum Anlass genommen, das neue Projekt ins Leben zu rufen, das unter anderem von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert wird. Dadurch ist die Teilnahme für die Jugendlichen kostenlos.

Darum geht es: Jugendliche, die in diesem Jahr erstmals wählen gehen dürfen, können sich zu dem Workshop anmelden. Der vermittelt theoretisches, aber vor allem praktisches Wissen. Denn jeder Teilnehmer fungiert am Ende auch wirklich in seiner Stadt als Wahlhelfer. "Wir haben mit den Städten und Gemeinden im Kreis Pinneberg gesprochen, die das Projekt unterstützen und für die jugendlichen Wahlhelfer sozusagen Plätze frei halten", sagt Egbering.

Sprich: Die Jugendlichen lernen während des zweitägigen Seminars, wie eine Wahl abläuft, wie sie die Stimmen richtig auszählen, auch wie sie sich selbst am besten eine politische Meinung bilden können. Gleichzeitig werden sie als Wahlhelfer in ihrem Ort berufen und bei der Landtagswahl am 7. Mai als Helfer dabei sein. Ein ähnliches Projekt ist auch anlässlich der Bundestagswahl im September geplant.

Anmeldungen sind über die Homepage www.erst-wahl-helfer.de möglich.

(krk– Hamburger Abendblatt; 13.02.2017)